Kapelle Oberbärenburg

Kapelle Oberbärenburg

Seit 1510 besteht der Ort Oberbärenburg.  Der Anfang war hart. Viel Wald und unwägbare Bedingungen.  Mit zunehmender Modernisierung wurde Bärenburg immer attraktiver und es entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts Hotels und Pensionen.

Der Wunsch nach einer kleinen Kapelle wurde Anfang des 20. Jahrhunderts immer größer. Bis dahin gab es keine Kirche. Mit Hilfe einer Landeskollekte und viele Spenden konnte die Kapelle nach Plänen der Lossow&Kühne gebaut und am 4.10.1913 eingeweiht werden.

In der Zeit nach dem Krieg avancierte sie zur Traukapelle Oberbärenburg. In Spitzenjahren haben sich in einem Jahr über 500 Brautpaare das Ja-Wort gegeben.

Die Kapelle ist in der Regel tagsüber geöffnet.

 

Kirche Altenberg

Kirche Altenberg

Die Altenberger Kirche ist ein neuer Kirchenbau. Nach der Zerstörung der alten Kirche am 7. Mai 1945 traf sich die Gemeinde im Pfarrhaus. Als dieses auf Grund des Bergbaues mit in die Pinge zu rutschen drohte, wurde damals mit staatlichen Mitteln der Neubau einer Kirche beschlossen und von 1989-1991 umgesetzt.

Die Altenberger Kirche passt sich wunderbar in die erzgebirgische Landschaft ein, ist durch ihre Holzausstattung warm und einladend.

Ein großes Buntglas-Altarfenster lädt zum Genießen und Nachdenken ein. Eine Wünning-Orgel wurde 1994 eingebaut und eingeweiht.

 

Kirche Fürstenau

Kirche Fürstenau Seit dem 14. Jh. befindet sich an dem Ort eine Marienkirche, die wegen ihres Marienaltars bis in die 1880er Jahre als Wallfahrtsort genutzt wurde. 1887 wurde die Dorfkirche mit einem mächtigem, weithin sichtbarem Turm neu errichtet. Der Innenraum mit hölzernem Tonnengewölbe erinnert an einen Schiffsrumpf. Über dem Eingangsportal sieht man eine Lamm-Gottes-Darstellung im Tympanon, im Bereich unter der Empore finden gelegentlich Ausstellungen statt.

 

Kirche Fürstenwalde

Kirche Fürstenwalde Im 14. Jh. stand an der Stelle der jetzigen Kirche einer Kapelle. Um 1500 wurde diese zur Dorfkirche erweitert, die seit 1606 in der heutigen Form besteht. Im Innenraum ist die Holzdecke mit floralen Motiven sowie der farbenfroh bemalte Holzaltar und der neue Sandstein-Taufstein zu erwähnen.

Kirche Geising

Kirche Geising
Seit dem 15. Jh. befindet sich an diesem Ort eine Pfarrkirche. 1689 wurde sie als barocke, schlichte Hallenkirche mit dreistöckigen Emporen neu erbaut. Die Ranfft-Orgel stammt von 1757. Besonderheiten sind der barocke Altar und der daneben stehende gotische Flügelaltar aus der Vorgängerkirche von ca. 1530. Über dem Taufstein befinden sich die „Wetterengel“. Im Sommerhalbjahr ist die Kirche in der Regel tagsüber geöffnet.

 

Kirche Lauenstein

Kirche Lauenstein Ev.-luth. Stadtkirche „St. Marien und Laurentin“, spätgotische Hallenkirche, 1596-1602 nach einem Stadtbrand wiederaufgebaut, bedeutender Sandsteinaltar und Bünau-Epitaph mit überaus detailreichen Halbreliefs und Skulpturen, ebenso sehenswerte Sandstein-Darstellungen an Kanzel, Taufstein und Seitenepitaphen, Wand- und Gewölbemalerei aus Gotik und Renaissance, älteste erhaltene Jehmlich-Orgel von 1818, die 2003 durch einen Brand größtenteils zerstört und im Zuge der Innenraum-Restaurierung bis 2005 wieder rekonstruiert wurde. Regelmäßige finden Kirchenführungen statt.

 

Kirche Liebenau

Kirche Liebenau
  •     romanische Dorfkirche
  •     vermutlich ältester Sakralbau der Region
  •     barocker Kanzelaltar mit integrierten gotischen „Aposteltafeln“
  •     Taufstein von 1522
  •     Eule-Orgel von 1920

 

Kirche Schellerhau

Kirche Schellerhau

Als erstes wurde 1561 eine kleine Holzkirche eingeweiht. Aus dieser stammen noch der Taufstein, das Kruzifix neben der Kanzel und die kleine Glocke, die der armen Gemeinde vom Kurfürsten geschenkt wurde.

1593 ersetzte man die Holzkirche durch das heutige steinerne Gotteshaus. Den Kirchturm wurde im 18. Jahrhundert angebaut. Das Innere der Kirche wurde 1681 ausgemalt auf Geheiß Carl Rudolf von Carlowitz, Churfürstlich-Sächsischer Oberforst- und Wildmeister, der sich, am Kanzelaufgang bildlich und buchstäblich verewigen ließ.

Die Gemälde waren als "Armen-Bibel" gedacht. Die Bilder brachten Schellerhau den Ruf, eine der schönsten Dorfkirchen Sachsens zu haben. Auf dem Altar befinden sich zwei 55 cm große Bergmannsleuchter aus Altenberger Zinn. Die heutige Orgel wurde von der Firma Schuster aus Zittau gebaut. 2010 konnten der Glockenstuhl saniert werden und die drei Glocken wieder vollständig erschallen.

Die Kirche ist in der Regel tagsüber geöffnet.

Kirche Zinnwald-Georgenfeld

Kirche Zinnwald

Die Ev.- Luth. Kirche zu Zinnwald-Georgenfeld wurde 1908/1909 nach Plänen der Dresdner Architekten Lossow und Kühne errichtet und  trägt der hiesigen klimatischen Lage Rechnung. So wendet die Kirche der Wetterseite eine fast bis auf den Erdboden reichende Dachfläche zu.

Deshalb wirkt sie wie eine Schutz- und Trutzkirche.  Am 20.09.1909 konnte die Kirche festlich geweiht werden. Die Orgel ist im ersten Geschoss des mächtigen Turmes untergebracht.

Die Empore, die Decke sowie die Kanzel sind in braunem Holzwerk ausgeführt und das Altarbild ist auf Leinwand gemalt an der Rückwand des Altarraumes angebracht. Es stellt je eine einheimische Bergmanns- und Bauernfamilie den auferstandenen Christus anbetend dar. Unter dem kleinen Dachhelm ist der 2005 sanierte und restaurierte Glockenstuhl für drei Glocken untergebracht, in dem z.Z. erst eine Glocke (eine Leihgabe aus Altenberg) ihren Platz gefunden hat.